Über mich und wie es dazu kam, dass es jetzt Good Times Fashion gibt

 

Ich mag alte Musik (z.B. Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Glen Miller) alte Filme (zu viele um sie aufzuzählen) und ich tanze gerne (am liebsten Lindy Hop – mal mehr und mal weniger gut). Und ich liebe Kleider. Ich besitze zwar auch Hosen und Jeans (und trage sie auch, wenn mir danach ist, was durchaus – allerdings nicht oft - vorkommt), aber ich bin nicht der Meinung, dass eine Jeans ein besonders bequemes Kleidungsstück ist. Kleider können so viel bequemer und vor allem kleidsamer sein.

 

Als ich 2012 STOP STARING! entdeckte, war ich hin und weg. Leider gab es im ganzen Rhein-Main-Gebiet kein Geschäft, das die Marke angeboten hat. Meine ersten Kleider kaufte ich in London, die nächsten in Berlin, nachdem in der Fernsehsendung Shopping Queen eine gewisse Boutique gezeigt wurde. Dort fragte ich dann auch gleich nach, ob es denn nicht mal ein Geschäft im Rhein-Main-Gebiet geben würde, und bekam als Antwort „Mach doch selbst eines auf“. Ein „Eines Tages würde ich gerne…“-Gedanke war zufälligerweise ein paar Monate vorher in London durch meinen Kopf geschossen. Und nach dieser Aufforderung ließ mich der Gedanke nicht mehr los. Ein Name war schnell gefunden: „Good Times“ – einerseits angelehnt an meinen Nachnamen und natürlich ebenfalls auch angelehnt an „gute alte Zeiten“.

 

Bis es 2015 soweit war, haben sehr viele Überlegungen (wie einen sehr gut bezahlten Job aufzugeben) eine Rolle gespielt. Ich bin keine gelernte Mode-Designerin und habe die letzten zwei Jahrzehnte einen Bürojob im Marketingbereich ausgeübt. Mode und Styling hat mir immer viel Spaß gemacht und ein Mix aus der Vergangenheit mit dem Heute hat sich in den letzten paar Jahren für mich persönlich als der richtige Stil erwiesen. Ich bewundere Damen, die sich jeden Tag im Stil der 30er und 40er Jahre stylen und Persönlichkeiten, die ihr zuhause mit Original Vintage-Möbeln eingerichtet haben und tatsächlich auch so leben wie in den 40ern. Ich liebe das Flair auf Swing-Tanzpartys, bei denen man sich in die Vergangenheit zurückgesetzt fühlt und ich lese mit großer Begeisterung Vintage-Blogs und Zeitschriften. Ebenso sehe ich massenhaft Tutorials für die richtige Frisuren- und Make-up Technik, doch für mich persönlich macht es trotzdem der Mix bzw. die Abwechslung: an einigen Tagen kleide ich mich sehr Retro, an anderen kombiniere ich Retro mit modern. Es gibt keine bestimmte Zeitperiode die ich bevorzuge. Ich mag die Mode der 40er Jahre als auch der 50er Jahre und natürlich auch die Mode der 20er Jahre (auf lange Sicht gesehen, plane ich diesbezüglich definitiv noch eine Sortimentserweiterung).

 

Mit der Eröffnung meiner kleinen Boutique kann ich vielleicht nicht jede Dame glücklich machen, aber ich freue mich wirklich sehr, wenn ich strahlende Augen sehe – dann bekomme ich nämlich auch welche. Ich versuche niemals, etwas schöner zu reden, als es ist (als gebürtige Berlinerin liegt mir die Ehrlichkeit). Ich tausche mich gerne darüber aus, welche Schuhe oder Accessoires man am besten trägt, wo man sie findet und wie man eine moderne Interpretation vergangener Kleiderstile schafft, ohne den Retrolook zu verlieren. Wenn man möchte, kann man aussehen wie in der Fernsehserie Mad Men oder wie für ein Date mit Dean Martin – oder bestens gekleidet für ein Date mit Ihrem Traummann, die anstehende Hochzeit oder um mal im Büro richtig aufzufallen, wenn man das Jackett auszieht.

 

Wenn Sie wirklich noch mehr über mich wissen wollen, dann freue ich mich, wenn Sie mich in Wiesbaden besuchen kommen, mit mir einen Kaffee trinken und natürlich auch, wenn Sie ein paar der Kleider anprobieren und Sie strahlen!

 

Herzlichst Ihre

Kerstin Gutzeit